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Konzert der Musikschule

Miteinander durch Kultur

Sommerspiele 2025

Bilderrreise über Franz Schubert von Peter Turrini

Am 27. Juni feiern die Sommerspiele Perchtoldsdorf wieder Premiere. Dieses Jahr steht die Uraufführung einer literarisch-musikalischen Bilderreise über Franz Schubert von Peter Turrini auf dem Programm 

In der Produktion wird Turrinis Schauspiel zum Ausgangspunkt einer fantastische Bilderreise. Die hochkarätige Pianistin Clara Frühstück und Oliver Welter, Sänger der legendären Kultband Naked Lunch, sind ein eingespieltes Duo in der Interpretation von Schubert-Liedern.

Mit Stück, Text und Ensemble vertraut machen möchte eine Matinee am 15. Juni um 11 Uhr im Burghof. 

Spieldauer von 27. Juni bis 26. Juli 

Gespielt wird einschließlich der Premiere am Fr., 27. Juni jeweils um 20 Uhr am Sa. 28. und So. 29. Juni; Do.-Sa. 3–5. Juli; Do.-Sa. 10.–12. Juli; Mi.–Sa. 16.–19. Juli; Mi.–Sa., 23.–26. Juli 

Karten sind online unter shop.eventjet.at/sommerspiele oder im InfoCenter der Marktgemeinde im Rathaus, Marktplatz 10, 2380 Perchtoldsdorf erhältlich. Zu Produktion und Ensemble: https://www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at/.

Sommerspiele 2025

Uraufführung eines Stückes von Turrini über Franz Schubert

Die Sommerspiele 2025 bieten die Uraufführung eines Stückes von Peter Turrini über Franz Schubert. „Schubert, für immer und ewig“, lautet der Titel des Schauspiels. Getragen wird das Stück von der bewegenden Musik des Komponisten Franz Schubert, die Melodien werden von der Pianistin Clara Frühstück dargeboten; und interpretiert durch den Sänger Oliver Welter.

Nach Don Quijote und Amphitryon ist es das dritte künstlerische Gesamtprojekt das Regisseur Alexander Paul Kubelka mit einem hochkarätigen Ensemble.

Auf einer Fahrt ins Wiener Umland mit Freunden erlebt der Komponist, ein scheuer zurückhaltender Mensch, die Höhen und Tiefen einer nicht erwiderten Liebe zu einer Frau.

Kubelka führt das Publikum auf eine phantasmagorische Reise durch die Gedanken- und Seelenwelt des Komponisten Franz Schubert. Die Pianistin Clara Frühstück und der Sänger Oliver Welter bringen die Gefühlswelt des großen Komponisten musikalisch dem Publikum nahe.

Erfreulich, auch 2025 gaben alle politischen Parteien bei der Sitzung des künstlerischen Beirates ein Bekenntnis zu den Sommerspielen ab. Die Premiere findet am Freitag, 27. Juni, 20:00 Uhr statt.

Sommerspiele 2024 Abrechnung

Wirtschaftlicher Erfolg blieb aus

Die Sommerspiele waren 2024 finanziell nicht so erfolgreich wie im Vorjahr. Lagen die Einnahmen im Vorjahr bei 281.000, sind die Einnahmen auf 231.000 € zurückgegangen; in beiden Jahren waren 17 Vorstellungen. Betrugen die Förderungen von Bund und Land 135.000 Euro, betrugen sie 2024 um 5.000 Euro weniger. Der Zuschuss der Gemeinde muss daher um 35.000 Euro erhöht werden.

In der kommenden Saison steht die Uraufführung eines Stückes von Peter Turrini auf dem Programm. Bei „Schubert, für immer und ewig“ steht der Komponist Franz Schubert im Zentrum. Als Vorlage dürfte das von Turrini verfasste Libretto der Oper „Schuberts Reise nach Atzenbrugg“ von Johanna Doderer dienen. 

Amphitryon, wieder Erfolg für Alexander Paul Kubelka!

Folgt dem künstlerischen Erfolg wieder auch ein finanzieller?

Durchwegs positive Kritiken gab es in den Medien für die zweite Regiearbeit, Kleists "Amphitryon“, von Alexander Paul Kubelka. Kubelka verwandelte die Bühne in ein Wasserbecken mit von ihm geschaffenen Skulpturen.

Nicht nur die Protagonisten, Jupiter und Amphitryon, Sosias und Merkur waren doppelt zu sehen, sondern auch die wunderbare Fassade der Burg, die sich im künstlichen See spiegelte. 

Das Ensemble überzeugte, vor allem Jakob Seeböck, der den Wechsel zwischen Jupiter und Amphitryon virtuos meisterte.

Gregor Seberg, der schon im Vorjahr begeisterte, zeigte welch ausgezeichneter Komödiant er ist.

Hervorragend Larissa Fuchs als Alkmene, die gegenüber den beiden Männern, Jupiter und Amphitryon, selbstbewusst agiert.

Das Premierenpublikum zeigte sich begeistert, die Printmedien ebenso.

Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde

Abschied vom Chorleiter

Unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ stand das diesjährige Frühjahrskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde Perchtoldsdorf. Und dieses Konzert hat noch eine besondere Bedeutung; es war das letzte Konzert unter der Leitung von Sandro Santander. Seit 2021 hat er den Chor musikalisch mit viel Gefühl und Verständnis geleitet und auch über die schwere Coronazeit geführt. Höhepunkt war das große Jubiläumskonzert 2023.

Der Verein hat lange Tradition; schon 1948 wurde zur Förderung des kulturellen Lebens die „Gesellschaft der Musikfreunde in Perchtoldsdorf“ ins Leben gerufen. Der geistige Vater des Vereins war Professor Otto Hellmann.

Es war sicher dem Abschied des Chorleiters geschuldet, dass der Chor wieder gesangliche Höchstleistungen erbrachte. Die Lieder gaben einen musikalischen Streifzug über mehrere Jahrhunderte. Lieder von Mozart und Schubert waren ebenso vertreten wie welche von Fendrich und Hirsch.

Unterstützt wurde der Chor durch den Wiener Bariton Christian Kositis, die Pianistin Alko Reiter-Inada und durch The Sunny Stars. Wissenswerte Kommentare wurde von Ursel Hatzinger-Winkler gegeben. Das Publikum zeigte sich begeistert.

Herman Czech - Wohnhausanlage "F.-Kamtner-Weg"

Seit 16. März bis 9. Juni findet im „Raum für zeitgenössische Kunst“ am Franz Josef Kai 3 eine Ausstellung über Werk und Leben des Architekten Hermann Czech statt.

Czech, der Gastprofessor an internationalen und nationalen Hochschulen, z.B. an der Harvard University in Cambridge/USA, der ETH Zürich, an der TU Wien und der Akademie der bildenden Künste in Wien war, hat auch die Wohnhausanlage am F.-Kamtner-Weg für die Marktgemeinde Perchtoldsdorf geplant und errichtet.

Das Charakteristikum dieser Anlage sind die würfelförmigen Dachabschlüsse und die außen angebrachten Kamine. Die Anlage wurde zwischen 1989–1994 errichtet und mit Beschuss des Gemeinderates vom 26. September 2012 verkauft. 

 

Feuerwehrhaus Perchtoldsdorf

Am 18. Jänner 2024 ist Architekt Heinz Tesar im 84. Lebensjahr gestorben. Er studierte von 1961 bis 1965 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Roland Rainer Architektur und arbeitete von 1969 bis 1973 bei Wilhelm Holzbauer.

Ab 1983 war er ein gefragter Gastprofessor an Universitäten in den USA, Kanada, Deutschland, Italien, Österreich und in der Schweiz. 2011 würdigte ihn die Republik mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Architektur.

Tesar, der vor allem Museen (Essl-Museum) und Sakralbauten (evangelische Pfarrkirche in Klosterneuburg) errichtete, plante das 1983 fertiggestellte Feuerwehrhaus in unserem Ort.

Neujahrskonzerte

Nach dem rauschenden Konzert der Niederösterreichischen Tonkünstler folgt am kommenden Sonntag das Neujahrskonzert der Musikschule im großen Festsaal der Burg zu Perchtoldsdorf. Beginn ist um 18:00 Uhr. Restkarten sind noch erhältlich.