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Aus dem Gemeinderat am 18. Juni 2026

Mit den Stimmen von ÖVP und NEOS wurde beschlossen, für die Bibliothek eine Wohnung in der Brunner Gasse anzumieten. Die monatlichen Kosten betragen 7.441,02 Euro. Die Gemeinde verzichtet drei Jahre lang auf ihr Kündigungsrecht; damit ist mit einer baldigen Inbetriebnahme des Kulturzentrums nicht zu rechnen. Der Vorschlag, stattdessen den deutlich günstigeren Kindergarten in der Hochstraße zu nutzen, wurde nicht berücksichtigt.

Der Verkauf von Grundstücken und die Einräumung von Servituten für die Erweiterung der A 21 bringen der Gemeinde Einnahmen von 350.000 €. Zwar waren der Wunsch nach einem Begleitweg, einem Pannenstreifen und verbessertem Lärmschutz bekannt; die geplante Errichtung eines Abwasserbeckens mitten im Siedlungsgebiet „Auf den Zuckermanteln“ war jedoch weder den Gemeinderäten noch den betroffenen Anrainern bekannt. Ein solches Becken soll nur wenige Meter von den Einfamilienhäusern entfernt entstehen. Mehrere vorgeschlagene Alternativen wurden nicht berücksichtigt. Der Antrag wurde mehrheitlich beschlossen.

Nun wurden auch die letzten Wertpapiere verkauft. Obwohl in den vergangenen 20 Jahren Wertpapiere im Ausmaß von 35 Millionen € sowie hundert Wohnungen verkauft wurden, hat sich die finanzielle Lage der Gemeinde dramatisch verschlechtert. Ein Grund dafür ist auch die nahezu ungezügelte Bautätigkeit im Ort.

Die Berichte über die Verordnungsprüfungen der Kanal- und Wassergebühren wurden abgesetzt.

Auch die Abrechnung des Kindergartens in der Aspetten ist kein Ruhmesblatt: Geplant waren Kosten von 2,3 Millionen €, die Endabrechnung belief sich jedoch auf 2,9 Millionen €.

Der Bericht des Prüfungsausschusses zeigt, dass die Mehrheit nicht bereit ist, einen transparenten Dienstpostenplan vorzulegen.

Ein ausführlicher und überaus sorgfältig recherchierter Bericht von Giovanni Ziermann ist auf Facebook zu finden.

Die Anträge der öffentlichen Sitzung sind auf der Homepage der Gemeinde zu finden.