Zum Inhalt springen

Diskussion über Ambros-Rieder-Gasse nimmt wieder Fahrt auf!

Neuerliche, vermutliche teure Gutachten werden beauftrag!

 

 Schon 2010 gab es einen Plan für die Gestaltung der Ambros-Rieder-Gasse als Radstraße von der Donauwörther Straße zur Wiener Gasse. Umgesetzt wurde er nicht.

2018 wurde schon die Linksabbiegespur bei der Spitalskirche inklusive eigenes Spurensignal gefeiert.

„Diese Lösung hätte aber einen großen positiven Nebeneffekt“, bemerkte der damalige Verkehrsreferent in der NOEN, „an der Kreuzung Wiener Gasse/Donauwörther Straße kommt es trotz Ampelregelung immer wieder zu heftigen Unfällen. An den letzten vier Unfällen waren immer illegale Linksabbieger beteiligt.“

„Eine Verkehrsverhandlung habe bereits stattgefunden, das Projekt wäre seitens der Sachverständigen der Bezirkshauptmannschaft Mödling vorstellbar“, betonte Apl. Er zeigte sich guten Mutes, dass es „im Frühjahr umgesetzt werden kann“.

Im Mobilitätskonzept 2030, herausgegeben 2020 wurden für die Ambros-Rieder-Gasse Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Attraktivierung des Fußgänger- und Radverkehrs angestrebt. Weiter heißt es "die Umgestaltung in eine Begegnungszone befindet sich bereits in der konkreten Projektierungsphase“ (Mobilitätskonzept 2030).

2023 später war wieder alles anders. In einem neuen Gutachten zur Änderung des Raumordnungsplanes erhält die Ambros-Rieder-Gasse eine viel wichtigere Bedeutung: „Gemäß dem vorhandenen Straßennetz in Perchtoldsdorf im Zusammenhang mit der Verkehrsorganisation, hat die Ambros-Rieder-Gasse derzeit eine große Bedeutung für den Verkehr von den nordwestlichen Gebieten des Ortsgebietes sowie von Kaltenleutgeben, Breitenfurt, Wien-Rodaun zur Mühlgasse und somit über die Brücke über die Südbahn in Richtung der östlichen Ortsteile und den hochrangigen Verkehrsträgern“

Die Gasse hat sich in wenigen Jahren von einem Radweg über eine Begegnungszone in eine hochrangige Straße („Gemeindeautobahn“) verwandelt. 

Diese komplexe Umwandlung hat die schwarzgrüne Koalition sehr gefordert. Daher wurde erstmalig ein Rechtsanwaltsbüro beschäftigt, das diese Umwandlung begleitet hat.

Nun soll auch die Umwidmung der Ambros-Rieder-Gasse in eine „Gemeindeautobahn“ nochmals überprüft werden. Zu diesem Zweck solle eine neuerliche Verkehrszählung durchgeführt werden; die 2019 durchgeführte Zählung reiche für die Überprüfung nicht aus.

Meine Position dazu ist klar; keine weiteren Studien und Planungen, sondern Beibehaltung des jetzigen Zustandes!