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Fußgängerbrücke über die Südbahn kommt nicht

Teure Planungen für den Papierkorb

Der viergleisige Ausbau der Südbahn zwischen Liesing und Mödling nimmt konkrete Formen an. Der Einspruch der Gemeinde wurde inzwischen zurückgezogen.

Die schon 1999 geplante Verbindung zwischen der R.-Hochmayer-Gasse und der F.-Pyrek-Gasse als Fuß- oder Radweg wird hingegen nicht umgesetzt – trotz bereits investierter 175.000 Euro für Planung und Grundankauf. Sie war nicht das einzige kostenintensive Projekt ohne Realisierung: Auch Seniorenzentren in der Neustiftgasse und am Tirolerhof sowie ein Biomassekraftwerk im Zusammenhang mit der Wohnhausanlage in der W.-Stephan-Straße blieben unverwirklicht. 

Einzig der Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer wurde weiterverfolgt. Bereits 2007 wurde eine Planung angekündigt, im Mobilitätskonzept 2030 ist seine Notwendigkeit ausführlich begründet, und auch die letzte schwarz-grüne Koalition bekannte sich im Koalitionspakt zu seiner Umsetzung. Ich halte dieses Vorhaben ebenfalls für sinnvoll.

In den letzten Jahren hat sich im östlich der Bahn gelegenen Ortsteil eine rege Bautätigkeit entwickelt. Zudem sind dort noch große Flächen als Wohngebiet gewidmet, aber unbebaut. Es ist daher mit einem weiteren Zuzug von Familien zu rechnen.

Umso wichtiger ist eine kurze, sichere fußläufige Verbindung zum westlich gelegenen Kindergarten und zur Volksschule. Eine solche Verbindung – ob als Brücke oder Unterführung – wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.