2024 wurde in der Hochstraße 42 illegal ein altes Haus abgerissen. Das Haus befand sich in der Schutzzone “erhaltenswürdiges Altortgebiet“.
Wie der Internetzeitung noe 24 schreibt hat die die Baubehörde einen Wiederaufbau in der gleichen Form gefordert, doch das Landesverwaltungsgericht hat entschieden: Weil schon alles weg ist, ist der “Konsens erloschen” und daher steht es dem Bauwerber frei, was er baut. Der Eigentümmrt kann daher auch die Vorschrift, dass Höfe nicht verändert werden dürfen, ignorieren, weil der Hof ja schon weg ist. Das bedeutet, dass der komplette Garten mit einer Tiefgarage versiegelt werden kann; ohne Erdüberdeckung.
Der großzügige Ausbau in der Hochstraße 42 – eine Bausperre hätte dies verhindern können – hat keinerlei Vorteile für die Gemeinde, sie bringt sogar große finanzielle Belastungen. Die Erfahrung zeigt, dass derartige freifinanzierte Wohnungen nur von „Zweitwohnsitzern“ belegt werden. Für diese erhält die Gemeinde vom Bund keinen Cent.
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Wohneinheiten um 20 % gestiegen, die Zahl der „Zweitwohnsitzer“ von 3.046 auf 3.764, das sind 23 %. Dies ist auch eine der Gründe für die finanzielle Schieflage der Gemeinde.

