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Kulturzentrum

Wie geht es weiter?

Wie den Medien der letzten Tage zu entnehmen war, wurden bei einer routinemäßigen Begehung erhebliche Brandschutz- und Sicherheitsmängel festgestellt. Das Kulturzentrum musste daher am 16. März vollständig geschlossen werden. Ein externer Sachverständiger bestätigte diese Mängel.
Aktuell wird ein Brandschutzkonzept beauftragt; erst nach dessen Vorliegen kann entschieden werden, ob eine Sanierung sinnvoll und finanzierbar ist. „Eine Sanierung würde drei bis fünf Jahre dauern, ein Neubau sogar sieben“, zitierte die Kronenzeitung am 22. April  2026 die Bürgermeisterin.

Wie es zu dieser plötzlichen Schließung kommen konnte, wurde bislang nicht erklärt – und bleibt schwer nachvollziehbar. Bereits im Gemeinderat vom 11. Dezember  2019 wurde das Facility Management für Burg und Kulturzentrum an Siemens Gebäudemanagement vergeben, befristet bis 31. Dezember  2030. Seit 15. Dezember 2022 ist APLEONA in diesen Vertrag eingetreten und für dessen Erfüllung verantwortlich.

Zusätzlich wurde APLEONA mit 1. Jänner 2024 beauftragt, die bestehenden brandschutz- und fluchtwegrelevanten Pläne zu prüfen und einen laufend zu aktualisierenden Status quo herzustellen. Umso verwunderlicher ist es, dass dabei keine gravierenden Mängel festgestellt wurden.

Zudem wurde in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2022 eine eigene Abteilung „Controlling und Gebäudemanagement“ samt Abteilungsleitung eingerichtet.

Warum dieses enge und kostspielige Kontroll- und Managementsystem die Probleme nicht früher erkannt hat, ist nicht erklärbar.