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Schwarzpink geht vor der Baulobby in die Knie!

Wird der Bebauungsplan nach den Wünschen der Bauträger erstellt?

Wie in den NOEN von 27. August zu lesen war und nunmehr offiziell bestätigt wurde, wird von der geplanten Beschlussfassung des Bebauungsplanes im September Abstand genommen.

So wie es jetzt aussieht, soll möglicherweise ein für die Bauträger zugeschnittener Bebauungsplan beschlossen werden. Einige Architekten, der IG Eigentum nahestehend, wurden schon zu Besprechungen eingeladen. „Durch ihre Expertisen wird sichergestellt, dass neben den komplexen rechtlichen Fragen auch die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten des Ortes herausgearbeitet werden und in die Überarbeitung einfließen“ ist auf der Homepage der Gemeinde zu lesen. Und “dass allen der Interessenskonflikt bewusst  ist und die Herrn sehr bewusst und korrekt damit umgegangen sind”, versucht der Baureferent zu beschwichtigen.

Auf die übrigen Einwände wird die schwarzpinke Koalition vermutlich keine Rücksicht nehmen 

Inzwischen wird für mich die Diskussion immer dubioser und skurriler. 

War es bisher die Sorge um die Wohnungen für die Enkelkinder, hat sich die Strategie geändert; es ist die Sorge um die Belebung des Ortskerns. Die Strategie ist die gleiche; für die Belebung des Ortskerns ist der Ausbau der Dachböden und die Erhöhung der Zahl der Wohnungen notwendig.

Bei der derzeitigen Möglichkeit, bis zu zwölf Wohnungen auf einem Grundstück zu errichten, ist das letzte Argument nicht haltbar. Seit Jahren wäre eine großzügige Errichtung von Wohnungen im Ortskern möglich gewesen; diese Möglichkeit wurde bisher nicht genützt.

Dass der geforderte Dachbodenausbau den Ortskern belebt, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Die Kosen für den nun gekübelten Plan, 60.000 Euro, übernimmt der Steuerzahler.