Am 26. Juni 1976 wurde das neue Kultur- und Bildungszentrum in der Beatrixgasse eröffnet. Es war das erste große Bauprojekt unter dem 1975 neu gewählten Bürgermeister Siegfried Ludwig. Der von Architekt DI Stefan Bukovac geplante Bau entwickelte sich rasch zum zentralen Ort des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde – blieb jedoch sowohl architektonisch als auch funktional umstritten.
Zu Beginn der 2000 er-Jahre erfolgten eine Generalsanierung sowie die Errichtung einer Notstiege, die sich jedoch als unzureichend erwies.
Bei einer routinemäßigen Überprüfung wurden brandschutztechnische Mängel festgestellt, weshalb das Kulturzentrum ab Montag, dem 16. März, vollständig geschlossen werden muss. Betroffen sind unter anderem das Kindertheater, die Bücherei, die Sonderschule sowie weitere Einrichtungen. Sollte die Sperre länger andauern, erwägt die Gemeinde die Errichtung einer Containerschule.
Die Feststellungen sorgen insbesondere in sozialen Netzwerken für Diskussionen – vor allem darüber, warum die Mängel erst jetzt entdeckt wurden. Die Betriebsführung des Gebäudes und die Betreuung der technischen Anlagen ist an ein Fachunternehmen ausgelagert. 2025 betrugen die Kosten dafür 56.000 Euro.

